Sportpsychologisches Training

Die meisten Top-Athleten und Trainer sind der Meinung, dass psychologische Faktoren eine genauso entscheidende Rolle im Aufbau von Champions spielen wie körperliche Eigenschaften und erlernte Fähigkeiten. Wenn körperliche Fähigkeiten der Kontrahenten übereinstimmen – wozu sie im Wettkampfsport neigen – wird derjenige Wettkämpfer mit der größeren Kontrolle über seine Psyche normalerweise als Gewinner hervorgehen. Mentale Stärke kann in knappen Wettkämpfen zwischen Sieg und Niederlage entscheiden.

"Den Kopf trainieren!"

 

Sportpsychologisches Training umfasst systematisches und regelmäßiges Üben von psychologischen Fertigkeiten mit dem Ziel, die sportliche Leistung zu verbessern und das persönliche Wohlbefinden zu steigern (vgl. Weinberg & Gould, 2003).

Denn häufig ist zu beobachten, wie Spieler ihre Leistung am Spieltag nicht zeigen können. Im Leistungssport versuchen Sportpsychologen z.B. Selbstvertrauen und Motivation, Konzentrationsvermögen, Aktivierungs- und Entspannungssteuerung, Kommunikationsfähigkeit oder den Mannschaftszusammenhalt zu fördern. Im Fußball lassen sich dadurch Situationen besser bewältigen, wie z.B. die vorhandenen Leistungsressourcen im Spiel unter Druck abzurufen, nach dem Spiel den Stress effektiv zu verarbeiten oder Verletzungen schnell zu überwinden (vgl. Schliermann & Hülß, 2008). Quelle: Gatzmaga & Thrien